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Prof. Dr. Kerstin Palm: Wie kann die Biologie von der Genderforschung profitieren?

Die interdisziplinäre Genderforschung stellt allen Fächern weitreichende inhaltliche und methodische Angebote zur Quali- tätsverbesserung ihrer Forschung zur Verfügung. Bisher sind diese Möglichkeiten hierzulande aber von den Naturwissenschaften noch kaum genutzt worden. Der Vortrag erläutert, wie die Biologie von der Genderforschung erfolgreich profitieren kann und veranschaulicht an verschiede- nen Beispielen schon gelungene Kooperationsprojekte.
Kerstin Palm: Studium der Biologie, Philosophie und Literaturwissenschaft in Göttingen und Freiburg, Promotion in Biologie, Habilitation in Kulturwissenschaft, Professorin für
Gender & Science, Humboldt-Universität, Institut für Geschichtswissenschaften.
Forschungsschwerpunkte: Gendertheoretisch angeleitete Kulturgeschichte natur- und technikwissenschaftlicher Konzepte (Leben, Energie, Körper, Materie), Genderepistemologie, Materialitätstheorien (Embodimenttheorien und Plastizitätskonzepte in Gehirnforschung, Epigenetik und Epidemiologie, biologische Inkorporierung von Sozialität, New Materialism), Theorien und Praktiken der Trans- und
Interdisziplinarität, Gendertheorie im Curriculum der Natur- und Technikwissenschaften, gendertheoretisch informierte Biologiedidaktik.
Donnerstag | 21.01.2016
19:15 Uhr
Universitätsbibliothek
Veranstaltungssaal