Sie sind hier: Startseite Newsletter Gleichstellung Newsletter Gleichstellung 01/2016

Newsletter Gleichstellung 01/2016

Willkommen zur ersten Ausgabe unseres Newsletter Gleichstellung

Chancengleichheit hat viele Facetten und diese präsentieren wir Ihnen in unserem Newsletter! Wir berichten über Aktuelles und informieren Sie über Veranstaltungen.

Der Jahresbericht 2015 der Gleichstellungsbeauftragten liegt nun vor: der Anteil der Professorinnen ist im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 22% gestiegen. Warum das nicht reicht, erklärt Ina Sieckmann-Bock unter 2. Blitzlicht. Im September 2016 erwartet das Gleichstellungsbüro ca. 150 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und Gleichstellungsakteurinnen an Hochschulen zur 28. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter dem Titel „Nachhaltige Gleichstellungspolitiken“ an der Universität Freiburg, Informationen zum Programm finden Sie unter 4. Aktuelle Termine im Gleichstellungsbüro. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Dr. Ina Sieckmann-Bock, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Freiburg
Katja Limbächer und Lina Wiemer, Gleichstellungsreferentinnen
Katja Gruber, Sekretariat

Teamfoto Oktober 2015

Blitzlicht: Jahresbericht 2015 der Gleichstellungsbeauftragten: Warum braucht die Uni eigentlich noch eine Gleichstellungsbeauftragte?

Die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Ina Sieckmann-Bock berichtet jährlich im Senat über den Stand der Dinge in Sachen Gleichstellung an der Universität Freiburg. Den Jahresbericht 2015 stellte sie am 29. Juni vor. Über die wichtigsten Ergebnisse des Berichts, Steigerung des Professorinnenanteils und Veranstaltungen im Jahr 2015, gibt sie hier Auskunft.

Ihre Auswertung der Daten des Jahres 2015 zeigt, dass der Anteil der Professorinnen an der Universität Freiburg 22 Prozent beträgt, werden die W1-Professuren (Juniorprofessorinnen) mitgezählt, liegt der Frauenanteil sogar bei 24 Prozent. Können Sie sich nun zufrieden zurücklehnen?

Ina Sieckmann-Bock: Im Jahr 2014 gab es an der Uni Freiburg 21 Prozent Professorinnen (ohne die W1-Professuren). Im Vergleich dazu konnten wir den Frauenanteil bei den Professorinnen im Jahr 2015 auf 22 Prozent bzw. auf 24 Prozent steigern, wenn die W1-Professorinnen mitgezählt werden. Wir sind zwar auf einem guten Weg, aber mit einer jährlichen Steigerungsrate von einem bzw. zwei Prozentpunkten sehr langsam und noch lange nicht bei einer gerechten Repräsentation von Frauen in der Wissenschaft angekommen. Und das, obwohl die Anzahl der Studentinnen seit vielen Jahren bei rund 50 Prozent liegt und Frauen die besseren Abschlüsse machen. Oberstes Ziel ist und bleibt daher Frauenförderung und der Abbau struktureller Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft. Es gibt also noch viel zu tun! Eine weitere Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist ihre Funktion als Ansprechperson bei Fragen in Zusammenhang mit sexueller Belästigung.

Sexuelle Belästigung gibt es doch nicht an der Uni. Und wenn doch, dann sind die Frauen doch selbst schuld!

Ina Sieckmann-Bock: Doch, es gibt sexuelle Diskriminierung und Belästigung und auch sexuelle Gewalt gegenüber Frauen an der Universität. Wir müssen davon ausgehen, dass sich längst nicht alle betroffenen Frauen bei uns melden und die Dunkelziffer wesentlich höher ist, als die uns bekannt werdenden Fälle. Studien zufolge kann davon ausgegangen werden, dass ungefähr jede zweite Studentin mindestens einmal in ihrem Studium sexuelle Belästigung erfahren hat. Die Folgen von sexueller Belästigung können für die Betroffenen verheerend sein und z. B. sogar zum Abbruch des Studiums führen. Ich als Gleichstellungsbeauftragte und Prof. Dr. Klaus Baumann aus der Theologie bieten bei Fragen in Zusammenhang mit sexueller Belästigung eine vertrauliche Beratung an (s. a. 7. Beauftragt). Darüber hinaus berate ich bei Fragen zur wissenschaftlichen Karriereplanung.

Für Männer gibt es kaum Beratungen und Fortbildungen zur Karriereplanung. Ist das nicht ungerecht?
Ina Sieckmann-Bock
: Beratungen und Fortbildungen speziell für Frauen für ihre Karriereplanung anzubieten, kann Sinn ergeben. Hier wird von positiver Diskriminierung gesprochen. Und diese ist rechtlich auch zulässig, weil sie Benachteiligungen von Mitgliedern einer Gruppe (in diesem Fall Frauen) beheben soll. Frauen werden hier also nicht bevorzugt, sondern es wird versucht bestehende Diskriminierungen abzubauen. Mit meinem Team im Gleichstellungsbüro organisieren wir über die Beratungsangebote hinaus auch Veranstaltungen zu gleichstellungspolitischen und gendersensiblen Themen, zu denen in den meisten Fällen alle Geschlechter eingeladen sind. Eine Übersicht über die Vielzahl unserer Angebote, von einer Fotoausstellung über Spitzenforscherinnen, Vorträgen zu verschiedenen Themen unter Genderaspekten und Fortbildungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen finden Sie in meinem Jahresbericht.

Download Jahresbericht

 

Aktuelles aus dem Gleichstellungsbüro

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Veranstaltungen und Fortbildungen im Wintersemester 2016/2017.
  • 28. Jahrestagung  der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF): „Nachhaltige Gleichstellungspolitiken“, vom 28. bis 30. September 2016 an der Universität Freiburg, Download Programm

 

  • „Living in the Age of Drones“ Vortrag von Prof. Dr. Jutta Weber am 3. November 2016, 19:15, Kollegiengebäude (KG) III, Hörsaal 3044

"We do not use technologies as much as live them" schrieb der US-amerikanische Technikforscher Langdon Winner schon 1986. Dreißig Jahre später hält sich der Mythos von der Neutralität der Technik noch immer hartnäckig. In ihrem Vortrag zeigt Jutta Weber am Beispiel von Drohnenkriegsführung, Überwachung und Big Data Mining auf, inwieweit Technik nicht nur unsere Weltaneignung prägt, sondern auch Machtverhältnisse konfiguriert. Jutta Weber ist Technikforscherin und Professorin für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn. Siehe auch www.juttaweber.eu

 

  • Save the Date: Workshop „Prüfungen gendersensibel gestalten“ mit Dr. Bettina Jansen-Schulz am 17. November 2016, weitere Informationen und Anmeldung

Der Workshop „Prüfungen gendersensibel gestalten“ geht folgenden Fragestellungen nach: Gibt es gendergerechte Prüfungen? Was muss berücksichtigt werden? Welche Aufgaben haben die Lehrenden und Prüfenden? Welche Aufgaben haben die Gleichstellungsbeauftragten? Inhalt des Workshops ist es strukturelle, inhaltliche, didaktische, methodische und individuelle Dimensionen als beeinflussende und Faktoren für gendersensible Prüfungen zu analysieren und als Bestandteile in Prüfungssituationen aktiv wahrzunehmen und einen sensiblen Umgang damit zu trainieren.

Dr. Bettina Jansen-Schulz kommt aus dem Bereich Wissenschaftsberatung und Hochschuldidaktik. Sie berät in den Bereichen Gender und Diversity in allen Aktionsfeldern von Hochschulen (http://www.transferconsult.de/).

Der Workshop richtet sich an Fakultätsgleichstellungsbeauftragte und interessierte Mitglieder der Universität Freiburg.

Eine detaillierte Einladung folgt in Kürze.


Verabschiedet: Leitlinie für geschlechtersensible Sprache

Die Vielfalt der Geschlechter lässt sich auch sprachlich abbilden. Mit einem geschlechtersensiblen Sprachgebrauch können wir alle aktiv zu einem wertschätzenden Miteinander beitragen! Differenzierte Formulierungen vermeiden Ungleichheiten und Diskriminierungen und tragen zur Qualität und Verständlichkeit der Sprache bei. Die Gleichstellungsbeauftragte hat daher eine Leitlinie veröffentlicht, die zum Download bereit steht.

Vorgestellt: Neue Professorinnen

„Die Universität Freiburg ist einen Wechsel wert.“ An dieser Stelle präsentieren wir Professorinnen, die den Schritt an die Alma Mater in Freiburg gewagt haben. In dieser Ausgabe haben uns Veronika Lipphardt, Annika Mattissek und Nadine Große fünf Fragen beantwortet.

Prof. Dr. Veronika Lipphardt

Seit Juni 2015 Professorship in Science and Technology Studies am University College Freiburg.

Vita: Jahrgang 1973, sie war vor ihrer Berufung nach Freiburg am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und an der FU tätig. Sie studierte Geschichte, Biologie, Musik und Sozialwissenschaften in Wien, Potsdam, Berlin und Freiburg. Ihre Forschungsinteressen liegen derzeit vor allem im späten 20. und beginnenden 21. Jahrhundert, in der Geschichte und Gegenwart der Lebenswissenschaften, der Anthropologie und der Humangenetik. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 4 und 8 Jahren.

Meinen Tag beginne ich mit: Zähneputzen, dann gehe ich die Kinder aufwecken.

Dieses Buch habe ich zuletzt gelesen: Ein hervorragendes Buch über Paläoanthropologie in Spanien seit den 1980ern. Spannend! Ich konnte kaum aufhören, darin zu lesen.

In meinem nächsten Forschungsprojekt beschäftige ich mich mit: Genetischen Studien an Roma zwischen 1921 und heute; in einem weiteren, der Bewilligung entgegensehenden Projekt, mit der Wirkung, die ancient DNA (DNA aus alten Knochen) auf die Geschichtskulturen verschiedener europäischer Länder hat.

An Freiburg gefällt mir: Ganz viel! Die hohe Lebensqualität; die Landschaft; die tollen Möglichkeiten für Familien.

Dieses Möbelstück fehlt noch in meinem Büro: Vor zwei Wochen habe ich meine neuen Möbel bekommen! Sieht alles sehr gut aus und nun fühle ich mich richtig angekommen. Was fehlt: Grünpflanzen.

 

Prof. Dr. Annika Mattissek

Seit April 2015 Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Nachhaltige Entwicklung.

Vita: Jahrgang 1975, sie war vor ihrer Berufung nach Freiburg an den Universitäten Heidelberg und Münster, an der Khon Kaen University in Thailand und zuletzt an der TU Dresden tätig. Sie studierte Geographie in Heidelberg. Ihre Forschungsgebiete sind die humangeographische Gesellschaft-Umwelt-Forschung, Politische Geographie, Prozesse der Neoliberalisierung und Kommodifizierung und die interdisziplinäre Diskursforschung.

Meinen Tag beginne ich mit: Dem Anstellen des Radios.

Dieses Buch habe ich zuletzt gelesen: „The Goldfinch“ von Donna Tartt.

In meinem nächsten Forschungsprojekt beschäftige ich mich mit: Nachhaltiger Stadtentwicklung.

An Freiburg gefällt mir: Das fast schon mediterrane Flair.

Dieses Möbelstück fehlt noch in meinem Büro: Ein Stehpult.

 

JunProf. Dr. Nadine Große

Seit Oktober 2015 Juniorprofessorin mit Tenure Track in der Arbeitsgruppe Geometrie am Mathematischen Institut.

Vita: Jahrgang 1981, sie war vor ihrer Berufung nach Freiburg an den Universitäten Regensburg, Leipzig und zuletzt an der TU Dresden tätig. Sie studierte Mathematik an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsgebiete sind Differentialgeometrie und globale Analysis mit den Schwerpunkten Dirac- und Laplaceartige Operatoren und deren Spektren und Randwertprobleme, konforme Variationsprobleme und Krümmungsprobleme insbesondere auf nichtkompakten Mannigfaltigkeiten.

Meinen Tag beginne ich mit: Einem Frühstück. Meistens Skyr mit Obst.

Dieses Buch habe ich zuletzt gelesen: „Raising Steam“ von Terry Pratchett.

In meinem nächsten Forschungsprojekt beschäftige ich mich mit: Krümmungen auf offenen Mannigfaltigkeiten.

An Freiburg gefallen mir: Die Größe und die guten Fahrradwege.

Dieses Möbelstück fehlt noch in meinem Büro: Ein Bild und Zimmerpflanzen.

Nachgefragt: Mit Gender Mainstreaming zu mehr Chancengleichheit? – 3 Fragen an Petra Landwehr und Felix Eichhorn zum E-Learning-Kurs.

Im Juni und Juli 2015 hatten mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunal- und Landesverwaltungen, Hochschulen, Kliniken und Forschungseinrichtungen Baden Württembergs die Möglichkeit, sich zum Thema Gender Mainstreaming in einem E-Learning Kurs fortzubilden. Gender Mainstreaming sollte als Instrument zur Überprüfung von Strukturen und als Impulsgeber für Geschlechtergerechtigkeit am jeweiligen Arbeitsplatz bekannt gemacht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich mit dem Konzept Gender Mainstreaming (GM), chatteten mit ExpertInnen und tauschten sich mit anderen Teilnehmenden in der virtuellen Caféteria aus. Petra Landwehr, Sekretariat Germanistische Linguistik der Uni Freiburg und Felix Eichhorn, Stabsstelle Gender and Diversity, Uni Freiburg, schildern ihre Eindrücke.

Was hat Sie motiviert, an dem E-Learning-Kurs Gender Mainstreaming der Landeszentrale für politische Bildung BW teilzunehmen?

Petra Landwehr: Ich bin seit längerem Mitglied der Senatskommission „Gleichstellungsfragen“ unter Leitung von Frau Prof. Dr. Riescher und hatte so eine vage Vorstellung von GM – die ging auch eher in Richtung Frauenförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich wollte mir einen soliden „Unterbau“ und mehr theoretisches Wissen über GM aneignen, das war meine Hauptmotivation.

Eichorn

Felix Eichhorn: Gender- beziehungsweise Diversity Mainstreaming ist das, was wir mit unserer Arbeit in der Stabsstelle Gender and Diversity erreichen wollen. Um Gleichstellung – egal im Hinblick auf welche Diversity-Dimension – umzusetzen, reicht es als Organisation nicht, dass man eine Abteilung dafür hat. Vielmehr muss jede_r ein_e Diversity Manager_in sein. Das Tagesgeschäft ist bei uns als strategischer Stelle oft recht abstrakt, umso mehr haben mich Methoden für die konkrete Umsetzung interessiert.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Methode E-Learning in diesem Kurs gemacht?

Petra Landwehr: Grundsätzlich begrüße ich die Möglichkeit, an so einem Kurs online teilnehmen zu können und flexibel zu sein, was den Einsatz an Zeit neben der Berufstätigkeit angeht. Die Auftaktveranstaltung in Stuttgart fand an einem Nachmittag statt, das fand ich ein wenig schade, denn man hatte aufgrund des engen Zeitrahmens wenig Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen. Schwierig fand ich die Möglichkeit, sich über den Chat auszutauschen und mit Experten zu diskutieren. Das liegt aber eher an meiner mangelnden Erfahrung mit diesem Medium und der verzögerten Kommunikation. Grundsätzlich war die Betreuung durch die beiden Kursleiterinnen sehr gut und wir wurden mit sehr viel weiterführender Literatur und Beispielen aus der Praxis versorgt. Es hat echt auch Spaß gemacht!

Felix Eichhorn: E-Learning als Methode fand ich einerseits gut, da man immer dann, wenn man gerade Zeit hatte, arbeiten konnte. Andererseits fiel es mir bisweilen schwer, den recht umfangreichen Diskussionen im Forum zu folgen. Ich glaube, dass hier noch mehr Präsenzveranstaltungen in Videokonferenzräumen hilfreich wären.

Wie können Sie das, was Sie in dem Kurs Gender Maistreaming gelernt haben, in Ihren Arbeitsbereich integrieren?

Petra Landwehr: Das wird sich zeigen – auf jeden Fall ist mein Blick geschärft für das Thema und vielleicht lässt sich für die Statusgruppe „Administration und Technik“ hier an der Uni das ein oder andere umsetzen.

Felix Eichhorn: Da ich mich hauptberuflich mit Gleichstellung beschäftige, waren einige Inhalte einfach eine gute Auffrischung. Andere waren für mich recht neu – zum Beispiel die Analysemethoden, wie etwa die 3-R-Methode.* Derzeit beschäftige ich mich umfangreich mit gleichstellungsrelevanten Kennzahlen und werde sie sicherlich dabei anwenden.

 

*Die 3-R Methode ist ein in Schweden entwickeltes Instrument für die Analyse der Ausgangssituation anhand der drei Fragen nach der Repräsentation, nach der Verteilung von Ressourcen und nach der Realität von Frauen und Männern. Mit der Methode lassen sich Unterschiede in den Zielgruppen und Ursachen für mangelnde Gleichstellung relativ einfach erfassen.

Beauftragt: Zuständigkeiten bei Fragen zu sexueller Belästigung und Stalking

Sexuelle Belästigung und Stalking werden an der Universität Freiburg als Lern- und Arbeitsort nicht geduldet. Die Universität Freiburg ist gesetzlich verpflichtet, eine weibliche und eine männliche Ansprechperson in Zusammenhang mit Fragen zu sexueller Belästigung und Stalking für alle Mitglieder und Angehörigen zu benennen.

Neben der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Ina Sieckmann-Bock nimmt auch Prof. Dr. theol. Klaus Baumann die Aufgabe als Ansprechperson an der Universität Freiburg war. Der Direktor des Arbeitsbereichs Caritaswissenschaft an der theologischen Fakultät war und ist neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität auch als Psychologischer Psychotherapeut und als Seelsorger tätig.

Prof. Dr. Klaus Baumenn

 

Ina Sieckmann-Bock

Dr. Ina Sieckmann-Bock

Die Ansprechpersonen bieten vertrauliche Beratung und Unterstützung an. Die Kontaktdaten der beiden Ansprechpersonen und weitere Informationen zu sexueller Belästigung und Stalking finden Sie hier:

Kontaktdaten

Handlungsleitfaden

Nachlese(n): Fotoausstellung „Frauen, die Forschen“ - 24 Spitzenforscherinnen, porträtiert von Bettina Flitner, Januar bis März 2016 in der UB

Physikerinnen und Medizinerinnen, Biologinnen und Astronominnen, Mathematikerinnen und Chemikerinnen. Wissenschaftlerinnen, einmal anders gesehen. Bettina Flitner fotografierte die Physikerin Prof. Dr. Felicitas Pauss in den Urknall-Tiefen des Cern; sie ging in Kiel mit der Chemikerin Prof. Dr. Thisbe Lindhorst in die Nordsee oder ließ in Tübingen die Biochemikerin Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard in der Ursuppe eines Seerosenteichs baden.

Drei Monate lang hingen die außergewöhnlichen Fotos im Parlatorium der erst kürzlich wieder eröffneten Universitätsbibliothek. Die auf meterlangen Leinwandstoff projizierten Porträts schwebten über den Köpfen der BibliotheksbesucherInnen und waren auf jeder Ebene bis zum fünften Stock hinauf zu entdecken. Begleitend zur Ausstellung organsierte das Gleichstellungsbüro ein Rahmenprogramm mit der Vernissage, Vorträgen und Kulturveranstaltungen. Im Rahmen der initiierten Elfriede-Husemann-Lectures stellten sechs Professorinnen aus den Fächern Chemie und Pharmazie ihre Fachgebiete vor und gaben einen Einblick in ihren wissenschaftlichen Werdegang. In der Veranstaltungsreihe Gender & Science präsentierten zwei Wissenschaftlerinnen ihre Fächer Biologie und Mathematik unter Genderaspekten. Den Abschluss des Programms bildete ein lebendiger Vortrag der Fotografin Bettina Flitner selbst über das Projekt, über die Spitzenforscherinnen und ihre Arbeit.

Fotoausstellung