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Fotoausstellung "Frauen, die forschen"

Vom 15. Januar 2016 bis 31. März 2016 präsentiert das Gleichstellungsbüro der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg die Fotoausstellung „Frauen, die forschen“ der Fotografin Bettina Flitner, die 24 Spitzenforscherinnen der Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Medizin in zum Teil ungewöhnlichen Posen zeigt. Die vom Architekten Heinrich Degelo als geschliffener Diamant bezeichnete Universitätsbibliothek bietet den idealen Ausstellungsrahmen. Die einen Meter breiten und bis zu acht Meter langen Leinwände hängen dort von innen und außen weit sichtbar im hohen und lichtdurchfluteten Treppenhaus.
Fotoausstellung "Frauen, die forschen"

Frauen, die forschen

Fotoausstellung "Frauen, die forschen"

Die Ausstellung „Frauen, die forschen“ von Bettina Flitner aus dem Jahr 2006 zeigt 24 Spitzenforscherinnen: Physikerinnen und Medizinerinnen, Biologinnen und Astronominnen, Mathematikerinnen und Chemikerinnen. Das Besondere an Flitners Arbeiten ist die Begegnung mit den Menschen, die sie fotografiert. In diesem Fall sind es Begegnungen mit Wissenschaftlerinnen, die, so wird es in der Ausstellung sichtbar, einmal anders gesehen werden können. So stieg die Fotografin in Genf mit der Physikerin Prof. Dr. Felicitas Pauss in die Urknall-Tiefen des Cern hinab, sie ging in Kiel mit der Chemikerin Prof. Dr. Thisbe Lindhorst in die Nordsee und ließ in Tübingen die Biochemikerin Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard in der Ursuppe eines Seerosenteichs baden. Über die Fotos hinaus erlauben die Porträts Einblicke in die Motivationen und Lebenskonzepte der Wissenschaftlerinnen. Und sie sprechen auch von der Überwindung von Schwierigkeiten, diese Spitzenpositionen zu erlangen, mit denen Frauen nach wie vor zu kämpfen haben. So sind diese Frauen im besten Sinne Role Models. Zur Ausstellung erschien 2008 das Buch „Frauen, die forschen“ von Bettina Flitner (Foto) und Jeanne Rubner (Text), Collection Rolf Heyne. Die Ausstellung wurde realisiert im Rahmen eines Projektes des FrauenMediaTurms (Köln), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

15. Januar 2016 bis 31. März 2016
Universitätsbibliothek, Platz der Universität 2

Mo-Fr 8:00 bis 20:00 Uhr | Sa 10:00 bis 18:00 Uhr | So geschlossen

aktuelle Öffnungszeiten: www.ub.uni-freiburg.de

Albers

 

Bettina Flitner

Bettina Flitner, 54, gilt heute als „wohl eigenwilligste Fotografin Deutschlands“ (Deutsche Welle). Es ist charakteristisch für sie, konzeptionell sowie mit Bild und Text zu arbeiten. Sie studierte zunächst Regie an der „Deutschen Film- und Fernsehakademie“ in Berlin. Seit 1990 arbeitet sie überwiegend als Fotografin, seit 1992 ist sie assoziiertes Mitglied der Fotografenagentur laif. Flitners Arbeit hat zwei Hauptstränge: Die „gefeierte Poträtfotografin“ (FAZ), fotografiert vorrangig weibliche Persönlichkeiten. Porträtserien wie „Frauen mit Visionen“, (49 Europäerinnen, die den Kontinent geprägt haben) oder der Band „Frauen, die forschen“ sind als Bücher erschienen und touren als Ausstellungen durch ganz Europa. Der zweite Strang sind ihre Foto- Essays über soziale, kulturelle und politische Themen, mit denen sie immer wieder Aufsehen erregt und Debatten anstößt. Zuletzt mit den Foto/Text-Serien „Freier“ und „Prostituierte“, veröffentlicht im Stern und in EMMA. Bettina Flitner hat international ausgestellt und bisher neun Bildbände veröffentlicht.

Flitner

Vernissage am Freitag, 15. Januar 2016 um 18 Uhr, Universitätsbibliothek

Grußworte

  • Dr. Ina Sieckmann-Bock, Gleichstellungsbeauftragte, Universität Freiburg
  • Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin, Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät Universität Freiburg
  • Dr. Antje Kellersohn, Direktorin der Universitätsbibliothek Freiburg
  • Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg

 

Keynote
„Herausgeforderte Wissenschaften. Jenseits von Natur und Kultur?“
Prof. Dr. Susanne Völker, Universität zu Köln

Völker

Anschließend Empfang
Musikalische Begleitung: Akustik-Duo Nathalie Pedrojetta | Gesang und Kathrin Beckert | Gesang/Gitarre

 Horneck